Künstlerische Gestaltung der Unterführung am Radweg in Penk
Point: Radwegunterführung 9816 Penk
Video zum Künstler bei der Arbeit
Kunst, Geschichte und Jugend verbinden sich in Penk
Die Unterführung am Radweg wurde durch die kreative Arbeit von Leonie Steinwender zu einem Einblick in die Geschichte des Bergbaus im Mölltal. Bereits 2024 war Leonie Steinwender gemeinsam mit Günther Rogl in Obervellach künstlerisch tätig und konnte an einer Kunstwand mitarbeiten. In Reißeck wurde bewusst Wert darauf gelegt, jungen heimischen Kreativen Raum zu geben, ihre Ideen einzubringen und Geschichte sichtbar zu machen.
Ein schönes Beispiel dafür ist auch die Gestaltung am Schulcampus in Obervellach, wo 2024 junge Menschen aus der Partnerstadt Freising gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus Obervellach eine Betonmauer künstlerisch gestalteten. Kunst wird damit nicht nur zum Blickfang, sondern auch zu einer Möglichkeit, Gemeinschaft, Kreativität und regionale Geschichte miteinander zu verbinden.
In Penk vermittelt die Kunstwand den Eindruck, als würde man beim Durchqueren der Unterführung durch einen Bergwerksstollen kommen. Werkzeuge, ein Grubenhunt und weitere typische Elemente des Bergbaus lassen die vergangene Arbeitswelt lebendig werden.
Inhaltlich erinnert die Gestaltung an den historischen Eisenabbau in der Teuchel und an die große Bedeutung des Bergbaus für die Entwicklung der Region. Besonders interessant sind auch die beiden historischen Ortsbezeichnungen „Pench“ für Penk und „Teychel“ für Teuchel. Die unterschiedlichen Schreibweisen erinnern daran, dass sich Ortsnamen im Laufe der Jahrhunderte verändert haben und historische Quellen oft eine andere Schreibweise verwenden als heute. Sie machen damit auch die lange Geschichte dieser beiden Orte sichtbar.
So wird aus einer eher unscheinbaren Unterführung ein kleiner Raum, der Geschichte erzählt. Eine Verbindung von Kunst, Jugend, regionaler Geschichte und Tourismus.